Unser Wahlprogramm:
Trendwende beim Semesterbeitrag – mit einem starken Arm in die Politik!
Seit Jahren steigt der Semesterbeitrag kontinuierlich. Dabei ist die Studentenschaft nach Jahren der Inflation und Rezession so belastet wie nie. Die Hauptschuld daran trägt der Studentenwerksbeitrag, der seit dem SoSe 2024 alleine um 50€ gestiegen ist und weiter zu steigen droht. Die gegenwärtig von Rot-Grün geplante Finanzmittelerhöhung für die Studentenwerke reicht nicht aus.
Für einen niedrigeren Semesterbeitrag demonstrieren kann jeder – Gehör finden nicht. Als größte politische Hochschulgruppe ist es für uns ein Leichtes, die Anliegen der Studentenschaft in die Politik zu tragen. Über die Arbeitsgruppen kann der RCDS dies auch in der niedersächsischen Opposition tun.
Verschwendungssucht im AStA eindämmen!
Wieder einmal erreichen die Personalausgaben des AStA neue Rekorde. 2025 waren es 465.229€ Jeder Student hat ein Recht auf eine sinnvolle Verwendung seines Semesterbeitrags. Der AStA bläht stattdessen mit unserem Geld den eigenen Personalapparat auf. Er schafft über die Pflichtreferate hinaus weitere bezahlte Referatsstellen und Sacharbeiter. Diese dienen der ideologischen Verwirklichung des AStA und sprechen viele Studenten nicht an.
Wählt uns für einen AStA mit Maß und Mitte, der sich auf die Pflichtreferate beschränkt und serviceorientiert im Sinne der Studenten handelt. Der AStA-Beitrag muss endlich wieder allen Studenten zugutekommen.
Zusammenarbeit mit Extremisten beenden!
Es scheint eine Gewohnheit der AStA-Koalition geworden zu sein, mindestens einmal während der Legislatur mit Extremisten zu kooperieren. Anscheinend interessiert es den AStA nicht, wenn er mit einer Gruppe demonstriert, welche die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen will und dabei ein taktisches Verhältnis zur Gewalt pflegt.
Der AStA versagt bei der Repräsentation der zweifellos demokratisch gesinnten Mehrheit der Studenten. Mit uns im AStA werden wir diesen wieder auf den Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zurückholen.
SafeNow statt FlexNow
Leider kommt es auf dem Campus immer wieder zu Belästigungen und gefährlichen Situationen. Um mehr Sicherheit auf dem Campus zu schaffen, fordern wir die Integration der Alarm-App SafeNow in das Sicherheitskonzept der Universität. Bei Veranstaltungen, wie O-Woche oder ZHG-Partys soll so eine effektive Alarmierung des Sicherheitsdienstes oder des Awareness-Teams gewährleistet werden.
Zeitenwende an der Uni – Zivilklausel abschaffen!
Krieg ist zurück in Europa und die Bundeswehr muss sich wieder der Landes- und Bündnisverteidigung zuwenden. Doch die Verteidigung unseres Landes uns unserer Werte bedarf das Engagements von uns allen und damit auch der Universitäten. Die Zivilklausel, welche die militärische Forschung an den Hochschulen untersagt, sendet ein falsches Zeichen. Zeitenwende bedeutet auch Wende beim Denken.
Wir fordern, dass die Universität ihre Zivilklausel abschafft und sich aktiv der militärischen Forschung öffnet. Neben der Erfüllung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung wird dies auch neue Einnahmewege für die Universität eröffnen.
Für ein sauberes, funktionierendes und sicher finanziertes LSG!
Das Lern- uns Studiengebäude (LSG) ist Anlaufpunkt für viele Studenten, insbesondere in der Klausurenphase. Als zentraler Ort des studentischen Lernens wirkt es allerdings trostlos und in vielen Räumen funktioniert die Technik nicht.
Wir wollen, dass das LSG bei der Vergabe von Studienqualitätsmitteln Vorrang hat, um die Existenz des LSGs und ein gutes Lernen zu sichern.
Kein Platz für Antisemitismus!
Hasserfüllte und gewaltverherrlichende Schmierereien auf Toiletten oder Tischen sind leider seit Jahren Standard auf dem Campus. Neu sind großflächige, hasserfüllte und oft antisemitisch motivierte Schmierereien an den Gebäuden der Universität.
Genug ist genug. Wir fordern, dass die Universität eine Meldestelle einführt und sämtliche gemeldete Schmierereien umgehend entfernt.