Hochschulwahlen 2022: Das RCDS Wahlprogramm

Pünktlich mit dem Jahresbeginn startet zugleich die heißeste Phase unseres Hochschuljahres: Die Hochschulwahlen stehen vor der Tür. Neben dem Studierendenparlament und dem Senat treten wir für die Gremien an der Jura-, WiWi-, SoWi-, Philo- und der Agrar-Fakultät an.

An erster Stelle stehen für uns die Bedürfnisse aller Studierenden, für die es in den noch immer anhaltenden Pandemiezeiten eine starke Stimme braucht! Gelder müssen sinnvoll eingesetzt werden – seien es Gelder des Landes oder seien es Eure Semesterbeiträge. Wir wollen einen schlanken AStA mit einem schlankeren Haushalt, der alle Studierenden funktional vertritt und keine aufgeblasenen Personaltableaus. Wir wollen das Wesentliche im Auge behalten, nämlich die Qualität und Freiheit von Forschung & Lehre, den Zugang zum Uni-Leben vor allem während der Pandemie und einen Diskurs, in dem für keinerlei Art von Extremismus Platz ist. Deshalb bitten wir Euch um Euer Vertrauen bei diesen Wahlen vom
17.-24.1.2022 – wählt den RCDS!

  • 9€ AStA-Beitrag reichen!

Die Erhöhung des AStA-Beitrages von 9 € auf 14 € war überstürzt. In vergangenen Legislaturen kamen ASten mit 9 € gut aus, konnten sogar Rücklagen bilden. Auf ein aufgeblähtes Personaltableau, das von den Einnahmen nicht gedeckt werden kann, darf nicht kurzsichtig mit abrupten Erhöhungen reagiert werden, ohne dass die Mehrausgaben reduziert werden! Mit einem schlankeren Haushalt lassen sich die studentischen Interessen ebenfalls breit und funktional vertreten indem der Fokus der studentischen Selbstverwaltung auf dem hochschulpolitischen Mandat liegt!

RCDS wählen – für einen nachhaltigen Haushalt!

  • Wissenschaftsfreiheit stärken! Zusammenarbeit mit Konfuzius-Instituten stoppen!

Die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konfuzius-Institut in Göttingen muss beendet werden. Die Einflussnahme aus China auf Lehrinhalte ist nicht hinnehmbar! Es dürfen keine Gelder aus dem Landeshaushalt mehr in die Arbeit der Konfuzius-Institute fließen. Der deutsch-chinesische Kulturaustausch muss künftig auf anderem Wege erfolgen, etwa durch die Neueinrichtung von Professorenstellen zur chinesischen Kultur. Dafür steht der RCDS sowohl auf Orts- als auch auf Landes- und Bundesebene!

RCDS wählen – für eine freie Wissenschaft!

  • Feste Klausurtermine zum Semesterbeginn!

Wer kennt es nicht… Semesterferien sind nicht gleich Semesterferien, wenn man nicht rechtzeitig planen kann. Egal, ob es sich um Erst- oder Zweittermine handelt – wir brauchen mehr Planungssicherheit bei der Prüfungs- und Klausurvorbereitung. Gerade, wenn man in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten oder verreisen möchte, ist eine solche Regelung unentbehrlich.

RCDS wählen – für planbare Semesterferien!

  • Breites Angebot in der Mensa bieten – auch mit Fleisch!

Wir fordern eine Mensa für jeden Geschmack, wenn sie wieder auslastbar ist! Ein ausgewogenes Angebot, das alle anspricht – dazu gehören sowohl vegane, vegetarische als auch fleischhaltige Gerichte. Wir fordern wieder eine Nudeltheke, das Natürlich-Fit-Gericht und eine Fleischcurrywurst! Die Mensa soll ein attraktiver sozialer Treffpunkt in der Uni sein, an den jeder gerne geht. Regionale Produkte, insbesondere Fleisch, können und sollen mehr kosten. Generell sollen die Preise dann aber auch fair und transparent sein. 1,20 € für einen Kaffee sind für uns keine faire Preispolitik und lassen Zweifel aufkommen!

RCDS wählen – für ein Mittagessen nach Wahl!

  • Erhöhung der Studentenwerksbeiträge stoppen

Der Investitionsstau beim Studentenwerk im Rahmen der Sanierung der Wohnheime „Rote Str.“ und „Robert-Koch-Str.“ führte zu einem Anstieg des Studentenwerkbeitrages um 40 € innerhalb der letzten fünf Jahre. Im kommenden Semester beträgt der komplette Semesterbeitrag insgesamt 400,11 €. Diese von den Abgaben ans Studentenwerk geprägt Preisentwicklung kann nicht beliebig so weitergehen.

RCDS wählen – für einen stabilen Semesterbeitrag!

  • Hochschulpolitisches Mandat und Wissenschaftsfreiheit in den Mittelpunkt stellen!

Wie fast jeder gesellschaftliche Bereich ist auch die Universität kein politikfreier Raum. In den Asten, den politischen Hochschulgruppen und spätestens an der Wahlurne findet Politik statt. Gerade in den Universitäten als Orte der Wissenschaft werden auch gesellschaftlich kontroverse Themen diskutiert und müssen auch diskutiert werden. Dabei darf es nicht sein, dass zu Lasten der Freiheit von Forschung und Lehre Veranstaltungen durch äußeren Druck abgesagt werden, Lehrende niedergebrüllt werden oder einem der Gebrauch gendersensibler Sprache aufgezwungen wird. Der AStA und die restliche studentische Vertretung darf die speziellen Interessen einer politischen Strömung nicht über die Wissenschaftsfreiheit stellen. Für uns steht fest:

Die Freiheit von Forschung und Lehre steht im wissenschaftlichen Diskurs an erster Stelle!

Wissenschaftliche Beiträge des RCDS findet ihr zum Beispiel hier: